Fokusprojekt mit Ärzte ohne Grenzen:

Projekt "Libanon"

Was, wenn man nicht einfach in ein Krankenhaus gehen kann für die Geburt?

Eine schlimme Vorstellung, aber sie ist für viele Frauen im Libanon Realität. Hebamme Johanna Dibiasi erzählt vom Mutter sein in der Krise und ihrem Wunsch, dass alle schwangeren Frauen einen sicheren Platz für die Geburt haben:

 

Mehr Infos findet ihr auf der „Ärzte ohne Grenzen“ Projekteseite „Libanon“

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/artikel/sicherer-platz-fuer-geburt

Johanna macht Mütter glücklich! 

Sie gibt ihnen das gute Gefühl, dass ihr Kind gesund ist und dass sie nicht alleine sind. Dieses Gefühl kann sich leider kaum eine Mutter im Libanon leisten. Darum ist die Arbeit von Johanna so unglaublich wichtig.

© MFS/Vincenzo Livieri

Was liegt uns bei diesem Projekt ganz besonders am Herzen?

Immer mehr Menschen im Libanon können sich kaum das Notwendigste leisten. Wirtschaftskrise, Inflation und die Corona-Pandemie haben Familien in Armut gestürzt.

Besonders hart trifft es Frauen. Für viele ist eine betreute Geburt oder die Schwangerenvorsorge einfach zu teuer.

 

Mehr Infos findet ihr auf der „Ärzte ohne Grenzen“ Projekteseite „Libanon“

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/artikel/sicherer-platz-fuer-geburt

Was macht die Organisation?

Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) ist eine internationale medizinische humanitäre Organisation, die seit 50 Jahren Menschen hilft, deren Leben oder Gesundheit gefährdet ist, meistens infolge bewaffneter Konflikte, Epidemien, Naturkatastrophen oder aufgrund fehlender Gesundheitsversorgung. Ärzte ohne Grenzen ist politisch, religiös und wirtschaftlich unabhängig und verlangt ungehinderten Zugang zu den hilfsbedürftigen Menschen. Derzeit ist die Hilfsorganisation in mehr als 70 Ländern tätig.

Welches Ziel steht im Fokus?

In den Hilfsprogrammen arbeiteten 2019 über 65.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon bestand über 80 % aus einheimischem Personal. Sie haben im Jahr 2019 über 10 Millionen medizinische Behandlungen durchgeführt. Eine wesentliche Aufgabe von Ärzte ohne Grenzen ist es, über die Situation in den Einsatzgebieten zu informieren, auf Missstände hinzuweisen und ein Sprachrohr für Patientinnen und Patienten zu sein. 2019 unterstützte die österreichische Sektion von Ärzte ohne Grenzen 52 Einsätze in 32 Ländern.

„Die gebrauchsfertigen therapeutischen Nahrungsmittel, die Ärzte ohne Grenzen verwendet, enthalten die Kalorien und Mikronährstoffe, die für eine rasche Genesung notwendig sind. So müssen nur noch Kinder ins Spital, die eine ärztliche Überwachung benötigen. Dadurch können wir viel mehr Kinder behandeln.“

Nathalie Avril, Ernährungsexpertin bei
Ärzte ohne Grenzen

© MFS/Jinane Saad