Nutrition for Life
Projekte

Die Nutrition for Life Foundation by Biogena: ein Herzensprojekt mit nachhaltigen Entwicklungszielen. Wir haben in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen folgende Projekte ausgewählt, die wir unterstützen möchten:

Projekt
Arbing meets Africa

© Arbing meets Africa

 

Viele Familien in Kamobo leben unter der absoluten Armutsgrenze.

 

Aus Kostengründen ernähren sich die Familien meist nur von Maisbrei, was bei den Kindern zu Krankheiten sowie fehlender Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit im Unterricht führt.

 

Das Nutrition Program der Arbing School Kamobo versorgt die Schulkinder täglich mit zwei bis drei warmen Mahlzeiten aus Bohnen, Maismehl, Zwiebeln, Kraut, Tomaten und anderem Gemüse aus der schuleigenen Landwirtschaft, von den Eltern oder vom lokalen Markt.

 

Die Arbing School Kamobo braucht dringend einen Speisesaal mit Schulküche, Mitarbeiterküche, Zisterne und Latrinen.

 

Der provisorische 50 m² große Speisesaal mit staubigem oder schlammigem Lehmboden macht die geordnete Ausspeisung von täglich fast 1.000 Mahlzeiten

und die nötige Hygiene immer schwieriger.

Was macht der Verein?

Der 2015 in Arbing, Oberösterreich gegründete Verein und die kenianische NGO betreiben eine Non-Profit-Schule für die ärmsten Kinder in Westkenia und unterstützen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprogramme für Jugendliche und Erwachsene.

 

Die mittlerweile mehr als 350 Kinder zahlen sehr niedrige Schulgebühren, haben gut ausgebildete Lehrer und erhalten zwei bis drei nahrhafte Mahlzeiten am Tag.

Welches Ziel steht im Fokus?

Der Verein fördert Bildung, Gesundheit und Umweltschutz, um die Armut und Not in den afrikanischen ODA-Empfängerstaaten zu bekämpfen. 

 

Die partizipativer Erarbeitung und Realisierung neuer Möglichkeiten zur Selbsthilfe sollen die Lebensbedingungen für Menschen in sozial und ökonomisch benachteiligten Gebieten Afrikas nachhaltig verbessern, ohne ihre kulturellen Wertvorstellungen zu untergraben.

„Die Schulkinder sollen ihre Mahlzeiten unter vernünftigen hygienischen Bedingungen einnehmen können und alle Mitarbeiter von den gesundheitlichen Auswirkungen des Kochens über offenem Feuer befreit werden.“

Heinz Wegerer, Obmann von Arbing meets Africa

© Arbing meets Africa

Projekt Österreichische Tafeln

© Kurz Prinz

 

  • Annahme und Organisation der Verteilung von Lebensmittelspenden
  • Organisation von Transporten (teils durch Speditionen) in ganz Österreich
  • Unterstützung beim Auf- und Ausbau regionaler Tafeln
  • Schaffung von Büro- und Zwischenlagerflächen
  • Anstellung qualifizierter Personen mit spezifischem Know-how
  • Bewusstseinsbildung bei Konsument*innen und in der öffentlichen Diskussion
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Lebensmittelabfallvermeidung und dem dadurch bewirkten sozialen Mehrwert
  • pressemäßige Außenwirkung und Beantwortung von Presserückfragen zur Lebensmittelabfallvermeidung, Ernährungssicherheit und Armut

Was macht der Verein?

Mit den Warenspenden aus Industrie, Handel und Landwirtschaft wurden 2020 rund 80.000 Armutsbetroffene in 121 Sozialeinrichtungen und 73 Ausgabestellen mit fast 5.000 Tonnen Lebensmitteln kostenfrei bzw. für einen symbolischen Beitrag versorgt.

 

Das entspricht ca. 11.000.000 Mahlzeiten. Unternehmen sparen Entsorgungskosten, entlasten die Lagerhaltung und schonen die Umwelt.

 

Essen gelangt dorthin, wo es hingehört: in den Magen statt in den Müll!

Welches Ziel steht im Fokus?

Noch immer werden mehr als 1.000.000 Tonnen Lebensmittel aus Privathaushalten, Gastronomie, Handel, Produktion und Landwirtschaft vernichtet.

Der Verband der österreichischen Tafeln versorgt armutsbetroffene Menschen (1,5 Millionen in Österreich) mit geretteten Lebensmitteln.

 

Er ist Informationsdrehscheibe und vertritt nachhaltige soziale und ökologische Positionen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

„Ehrenamtliche Vereine sind auf eine lebendige, starke Zivilgesellschaft, aber auch auf monetäre Hilfe angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle – ob Privatperson oder Unternehmen – auf unsere Mitmenschen und unsere Umwelt achten und mithelfen, eine Welt ohne Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung zu schaffen. Vielen Dank an die Firma Biogena, die uns mit der Goldenen Fördermitgliedschaft heuer zum ersten Mal unterstützt!“

© Kurt Prinz

Alexandra Gruber, Obfrau,

Verband der österreichischen Tafeln

Projekt
Die Tafeln in Deutschland

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© Tafel Deutschland e.V./Nikolaus Urban

Rund ein Drittel der Tafel-Gäste sind Kinder und Jugendliche.

Viele Tafeln organisieren daher neben der Lebensmittelausgabe gezielte Projekte gegen Kinderarmut, etwa Schulfrühstück-Angebote, Hausaufgabenhilfen, Ferienfreizeiten, Kultur- oder Sportangebote.

Über einen Spendenfond unterstützt die Tafel Deutschland solche lokalen Projekte.

Viele Tafeln organisieren zudem entsprechende Angebote, etwa Kochkurse für eine gesunde Ernährung mit kleinem Geldbeutel und für Rezepte mit „typischen“ Resten.

Die Tafel-Akademie unterstützt die Ehrenamtlichen dabei, etwa mit Workshops zu Projektmanagement.

 

Viele genießbare Lebensmittel werden nicht erst im Handel aussortiert, sondern schon bei den Herstellern, etwa aufgrund von unerwarteten Absatzflauten oder Druckfehlern auf Verpackungen und Etiketten. Viele lokale Tafeln können diese Großmengen nicht allein annehmen und verteilen, insbesondere bei Kühl- und Tiefkühlware.

 

Die Tafel Deutschland und die Tafel-Landesverbände verteilen solche Lebensmittel daher über ein bundesweites Logistiknetzwerk.

Was macht der Verein?

In Deutschland unterstützen die mehr als 950 gemeinnützigen Tafeln über 1,6 Millionen Menschen in Armut – unter ihnen rund 500.000 Kinder und Jugendliche – mit qualitativ hochwertigen gespendeten Nahrungsmitteln und Waren des täglichen Bedarfs.

 

Lebensmittelhändler und -Hersteller übernehmen soziale Verantwortung und schonen die Umwelt. Miet-, Transport- und Verwaltungskosten werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt.

Welches Ziel steht im Fokus?

In Deutschland werden pro Jahr 18 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet, obwohl sie noch genießbar sind.

 

Gleichzeitig gibt es Millionen Menschen, die nicht ausreichend zu essen haben. Die Tafeln schaffen einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel.

 

Sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte – kostenlos oder zu einem symbolischen Betrag.

“Die Tafeln stehen für Humanität, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie übernehmen soziale Verantwortung und setzen sich für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln ein.”

Die Tafeln in Deutschland

© Tafel Deutschland e.V./Dagmar Schwelle

Projekt
Licht für die Welt

© light for the world

In den Gemeinden von Burkina Faso, Äthiopien, Mosambik und Uganda fehlt es an augenmedizinischen Untersuchungen und Behandlungen.

 

Für komplexere Augenerkrankungen gibt es selbst in großen Spitälern keine Behandlungsmöglichkeiten. Es kann auch sehr teuer, wenn nicht sogar unmöglich sein, sich eine Brille zu besorgen. Im Endeffekt bedeutet dies:

 

Schlechtes Sehvermögen führt zu schlechten Lernergebnissen, Schulabbruch, geringer Produktivität und höherer Sterblichkeit.

 

Licht für die Welt möchte im Rahmen des neunjährigen Programms „1, 2, 3 … I can see!“ die folgenden Ziele erreichen:

 

  • Mindestens 1,2 Millionen Mädchen und Buben werden auf Fehlsichtigkeit untersucht.
  • Mindestens 30.000 Mädchen und Buben wird eine Brille angepasst.
  • Mindestens 30.000 Mädchen und Buben werden medizinisch behandelt und/oder
    am Auge operiert.

Was macht der Verein?

Licht für die Welt ermöglicht augenmedizinische Versorgung in den Armutsgebieten der Welt, v. a. in Burkina Faso, Äthiopien, Mosambik, Südsudan, Uganda und Kenia, und setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ein.

 

Damit die Arbeit nachhaltig Bestand hat, wird mit Partnern wie lokalen Augenkliniken, Schulen, Regierungsstellen und Selbstvertreterorganisationen von Menschen mit Behinderungen zusammengearbeitet.

Welches Ziel steht im Fokus?

Im Rahmen einer umfassenden und qualitativ hochwertigen Augenmedizin für Menschen in afrikanischen Armutsgebieten und am Rande der Gesellschaft unterstützt Licht für die Welt die Ausbildung von augenmedizinischem Personal.

 

Außerdem setzt sich die Organisation dafür ein, dass Kinder mit Behinderungen, insbesondere Mädchen, Zugang zu Bildung erhalten, Barrieren abgebaut, LehrerInnen ausgebildet sowie Mädchen und Buben von frühester Kindheit an gefördert werden.

„Augengesundheit ist unsere Top-Priorität. Denn Blindheit ist meist vermeidbar. Und damit auch die Folgen, wie Armut und Perspektivenlosigkeit. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen Licht und Hoffnung zu schenken!“

Dr. Geoffrey Wabulembo, medizinischer Direktor

© light for the world

Projekt
SOS-Kinderdorf

© Gerhard Berger

Mit dem Nutrition-for-Life-Projekt wird das SOS-Kinderdorf Bildungs- und Förderprogramm Bildungs ABC unterstützt.

 

Es ist darauf gerichtet, die Persönlichkeit, die Begabung sowie die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen.

 

Für die 2.000 Kinder und Jugendlichen bei SOS-Kinderdorf in Österreich ist ihr Bildungsweg der Grundstein zu einer selbstständigen Zukunft.

 

Ihre oft unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse stehen im Vordergrund der Förderung, die auf Achtsamkeit basiert und mit einem liebevollen, sicheren Zuhause mit verlässlichen Strukturen und Beziehungen beginnt.

Was macht der Verein?

SOS-Kinderdorf betreut notleidende Kinder und Jugendliche, die kurz- oder langfristig nicht bei ihren Herkunftsfamilien leben können.

 

Im SOS-Kinderdorf finden die oft traumatisierten jungen Menschen verlässliche Beziehungen, in denen sie sich geborgen und angenommen fühlen.

 

So können sie schrittweise Vertrauen aufbauen und zuversichtlich auf ihre Zukunft blicken.

Welches Ziel steht im Fokus?

SOS-Kinderdorf Österreich ermöglicht rund 2.000 notleidenden Kindern und Jugendlichen in einem liebevollen Zuhause aufzuwachsen, damit sie später in der Lage sind, ihr Leben zuversichtlich und selbstständig in die Hand zu nehmen.

 

Damit Familien in schwierigen Lebenslagen erst gar nicht auseinanderbrechen, berät, unterstützt und entlastet SOS-Kinderdorf auch Eltern, damit sie Wege aus der Krise finden.

 

Weltweit erreicht die Hilfe von SOS-Kinderdorf in 136 Ländern weit mehr als eine Million junger Menschen und ihre Familien.

 

Bei den vielfältigen Unterstützungsangeboten geht es u.a. um pädagogische Betreuung, Beratung, Bildung, Gesundheit und Nothilfe.

„Ich wollte nichts anderes als dem entwurzelten Kind jene Welt der Geborgenheit schenken, die es braucht, um gedeihen zu können.“

Hermann Gmeiner, SOS-Kinderdorf-Gründer

Projekt
Ärzte ohne Grenzen

© MFS/Vincenzo Livieri

Alle dreizehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangelernährung.

 

Seit Jahren verwendet Ärzte ohne Grenzen gebrauchsfertige therapeutische Nahrung, die sich als sehr wirksam erwiesen hat.

 

Ernährungsprogramme sind ein fester Bestandteil der medizinischen Nothilfe, besonders bei Konflikten, Naturkatastrophen wie einer Dürre, bei Vertreibung der Zivilbevölkerung oder auch bei Epidemien, und werden mit gezielter ärztlicher Pflege kombiniert, um die Heilungschancen der Kinder zu erhöhen.

 

Ziel ist es, die Mortalität und Morbidität im Zusammenhang mit Mangelernährung zu verringern.

Was macht die Organisation?

Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) ist eine internationale medizinische humanitäre Organisation, die seit 50 Jahren Menschen hilft, deren Leben oder Gesundheit gefährdet ist, meistens infolge bewaffneter Konflikte, Epidemien, Naturkatastrophen oder aufgrund fehlender Gesundheitsversorgung. Ärzte ohne Grenzen ist politisch, religiös und wirtschaftlich unabhängig und verlangt ungehinderten Zugang zu den hilfsbedürftigen Menschen. Derzeit ist die Hilfsorganisation in mehr als 70 Ländern tätig.

Welches Ziel steht im Fokus?

In den Hilfsprogrammen arbeiteten 2019 über 65.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon bestand über 80 % aus einheimischem Personal. Sie haben im Jahr 2019 über 10 Millionen medizinische Behandlungen durchgeführt. Eine wesentliche Aufgabe von Ärzte ohne Grenzen ist es, über die Situation in den Einsatzgebieten zu informieren, auf Missstände hinzuweisen und ein Sprachrohr für Patientinnen und Patienten zu sein. 2019 unterstützte die österreichische Sektion von Ärzte ohne Grenzen 52 Einsätze in 32 Ländern.

„Die gebrauchsfertigen therapeutischen Nahrungsmittel, die Ärzte ohne Grenzen verwendet, enthalten die Kalorien und Mikronährstoffe, die für eine rasche Genesung notwendig sind. So müssen nur noch Kinder ins Spital, die eine ärztliche Überwachung benötigen. Dadurch können wir viel mehr Kinder behandeln.“

Nathalie Avril, Ernährungsexpertin bei
Ärzte ohne Grenzen

© MFS/Jinane Saad